Das Spiel

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Anzahl der Spieler:
Beliebig – jedes Team sollte nur die gleiche Anzahl an Spielern haben.

Spieldauer:
Um ein Spiel zu gewinnen braucht eine Mannschaft 3 gewonnene Sätze. Somit geht jedes Spiel über 3-5 Sätze. Die kürzeste Spieldauer ist so 3 Sätze (bei einem Ergebnis von 3:0) und die längste 5 Sätze (bei einem Ergebnis von 3:2).
Als „Satz“ bezeichnet man im Bierolympischen eine Spielrunde.

Wettkampfbier:
Oscar Maxxum Pils (0,33 Liter)

wettkampfbier

Wettkampfort:
Seit der ersten Bierolympiade auf deutschem Boden findet jede Bierolympiade im BüWi-Stadion statt. Ausgenommen sind natürlich die weltweiten Bierolympiade, bei denen oft neue Spieluntergrunds-varianten genutzt werden, um neue Erfahrungen zu machen.
Das BüWi-Stadion wurde einst von der Stadt Monheim erschaffen, um Freizeitliebenden und sich in der Freizeit liebenden Menschen eine Örtlichkeit zu schaffen ihre Tätigkeiten in aller Öffentlichkeit zu verrichten.

Seit je her zeichnet sich dieser Veranstaltungsort durch jedesmal neue Rasenbedingungen aus und selbst erfahrene Bierolympioniken haben noch lange nicht alle Gegebenheiten dieses Rasenfeldes kennengelernt. So dass jede Bierolympiade die Spieler zu neuen sportlichen Meisterleistungen herausfordert auf schlammigen, nassen, furztrockenen, unhygienisch bewaldetem oder einfach stylisch geschnittenem Rasen.

stadion

Spielvorbereitung:

spielfeld

Es wird zunächst ein rechteckiges Spielfeld errichtet. Der Mittelpunkt ist der Standpunkt für die Mittelflasche (ca. 4-5 Meter von den Seitenlinien entfernt). Auf jeder der Seitenlinien stellen sich bei dem Spiel die Spieler auf. Jeder Spieler hat auf der Seitenlinie ein 0,33er Bier vor sich stehen. Das Bier bleibt zunächst geschlossen. Das Spielholz (DIN109: 175 x 90 x 33 mm) wird nun feierlich auf das Spielfeld getragen und dem Parteiischen überreicht. Dieser lost, durch Rückwärts-Über-Schulter-Werfen des Spielholzes das Starterteam aus. Die Seite, auf die die schwarze Markierung des Holzes zeigt, ist die Startmannschaft. Das Ergebnis muss von beiden Spielkapitänen bestätigt werden. Hierzu treten beide Kapitäne nach vorne zum geworfenen Holz. Nach dem freundschaftlichen Händereichen der Kapitäne, nimmt die Startmannschaft das Spielholz mit auf ihre Seite. Bevor das Bier geöffnet wird, besteht für beide Mannschaften die Möglichkeit der Teambesprechung. Danach wird das Bier geöffnet. Nun müssen beide Kapitäne mit einem „Team steht“ die Bereitschaft ihres Teams bekanntgeben. Das Spiel beginnt.

Spielablauf:

Das Ziel einer Spielrunde ist es, zuerst alle Biere ausgetrunken zu haben. Jeder Spieler darf immer nur sein Bier leertrinken und ein Bier darf auch nicht getauscht oder weitergereicht werden. Wenn ein Spieler sein Bier leergetrunken hat muss dieser das Spielfeld verlassen.
Trinken darf ein Team allerdings nur nach einem erfolgreichen Wurf auf die Mittelflasche. Dies funktionert folgendermaßen:
Die Startmannschaft beginnt das Spiel mit dem ersten Wurf. Trifft die Startmannschaft mit ihrem Wurf die Mittelflasche, sodass sie mit ihrer kompletten Breitseite den Boden berührt, dürfen die Spieler der Startmannschaft solange ihre Biere trinken, bis die Gegenmannschaft die Mittelflasche wieder aufgestellt hat, das Holz und sämtliche Spieler wieder hinter ihre Seitenlinie gebracht hat. Dieser Moment wird durch ein „Aus!“ des Parteiischen gekennzeichnet und die Wurfmannschaft muss aufhören zu trinken.
Nun wechselt die Wurfmannschaft und das Spielverfahren wiederholt sich umgekehrt, bis eine Mannschaft alle Biere leergetrunken hat.

Sonderregelungen:

Das Spielholz muss der Reihe nach geworfen werden.

Spielerwechseln sind während eines Spieles NICHT erlaubt.

Das Flaschenaufstell-Team darf erst loslaufen, sobald das Holz die Hand des Werfers verlässt.

Sollte ein Spieler trinken, obwohl die Flasche nicht gefallen ist, so kann der Parteiische eine Disqualifikationsrunde für eine feste oder eine beliebige Person der Mannschaft aussprechen.
Disqualifikationsrunde bedeutet, dass der Spieler beim nächsten Mal, wenn er eigentlich trinken dürfte, nicht mittrinkt.

Sämtliche Teamsprüche und Wurfansagen („An die Ficker“ usw) sind nur inner-teamär und was den Spielverlauf angeht völlig unverbindlich und keine Pflicht.

Ein Antäuschen des Wurfes ist nicht erlaubt. Bei der Bierolympiade kann man seinen Wurf zur besseren Treffsicherheit einpendeln.

Eine Flasche gilt erst dann als leer, wenn beim Umdrehen kein zusammenhängender Bierfluss mehr zu erkennen ist, sondern höchstens ein leichtes Tropfen. Ein Schaumbier gilt demnach auch als NICHT leer.

Wird bei einigen Spielern ein Ausspucken des Bieres oder ein überhöhtes Schaumspiel erkannt, so kann eine Disqualifikationsrunde für diesen Spieler ausgesprochen werden.

Sollte das Spielholz einer Mannschaft eine Bierflasche des Gegenteams umkugeln, so ist die Flasche schnell aufzustellen. Es ist davon auszugehen, dass sich Schaumbildung und Bierabfluss ausgleichen, das Spiel geht ohne Unterbrechung weiter.

Wirft die Aufstellmannschaft während des Spieles die Mittelflasche ungewollt um (zB beim Holen des Holzes usw.), so gilt dies als gefallene Flasche und die Wurfmannschaft darf trinken.

Der Kapitän und Co-Kapitän einer Mannschaft ist vor einem Turnier für den gesamten Spielverlauf festzulegen.

Der Spielablauf kann nur durch ein „Time-Out“ unterbrochen werden. Wird er von einem der beiden Kapitäne eingereicht, stoppt das Spiel sofort, bis zum Aufheben des Time-Outs. Pro Satz kann jede Mannschaft 1 Time-Out einreichen.

Reklamationen einer Spielhandlung oder einer Parteiischen-Entscheidung sind während des Spieles einzureichen. Auch im Bierolympischen gilt: Ist das Spiel aus, dann ist es aus! Nachträgliche Reklamationen sind wirkungslos.

Für die Änderung einer dieser Sonderregeln in einem Spiel, muss der Parteiische den Zusammentritt des Team-Rates erlauben. Der Team Rat besteht aus den Kapitänen, plus jeweils 2 Mitspielern. Das Problem wird kurz dargelegt und die Regeländerung kann mit einer 2:3 Zustimmung für den Rest des Spiels angenommen werden.

In unklaren Spielsituationen ist auf das Urteilsvermögen des Schiedsrichters zu vertrauen.

Neu! Turnierregelung „Duell“ für 4 Mannschaften (Trinkbeanspruchung: 4 – 8 Biere pro Person):

Bei einem Kaderturnier mit 4 Mannschaften im Duell-Stil spielt jede Mannschaft einmal gegen jede andere genau 1 Satz. Die Besetzung des Spielplanes (siehe unten) werden vor dem Turnier ausgelost. Das Los entscheidet wer als „Mannschaft 1“, als „Mannschaft 2“ usw ins Turnier startet. Später stehen die beiden Mannschaften im Finale, die am meisten Sätze gewonnen haben. Jede Mannschaft spielt somit genau 3 Sätze in der Vorrunde. Im Falle von Gleichstand spielen die Kapitäne der Mannschaften, die Punktegleichstand haben, ein One-On-One. Bei 2 Kapitänen stehen sich diese gegenüber, ab 3 Kapitänen stehen alle auf einer Seitenlinie und werfen nach der Reihe auf die Flasche. Die Kapitäne der anderen Mannschaften agieren hier als Aufsteller der Flasche. Die Platzierung des One-On-Ones bestimmt nun den Einzug ins Finale. Bei 4 Mannschaften findet ebenfalls ein Spiel um Platz 3 statt. Das Finalspiel findet in regulärer Länge statt – also mit 3 Siegpunkten – das Spiel um Platz 3 geht über 2 Siegpunkte.

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Neu! Turnierregelung „Gruppe“ für 6 Mannschaften (Trinkbeanspruchung: 2 – 7 Biere pro Person):

Bei einem Kaderturnier mit 6 Mannschaften im Gruppe-Stil spielt jede Mannschaft einmal gegen jede andere in ihrer Gruppe genau 1 Satz. Später stehen die 2 Mannschaften im Finale, die in ihrer Gruppe die meisten Punkte holen konnten. Sollten 2 Mannschaften in einer Gruppe gleichviele Punkte haben, so entscheidet ein One-On-One, welche Mannschaft weiter kommt.
Die Besetzung des Spielplanes (siehe unten) wird ausgelost. Per Zufall wird also entschieden wer als „Mannschaft 1“ ins Turnier geht, wer als „Mannschaft 2“ usw.! Das Finalspiel findet in regulärer Länge statt – also bis 3 Siegpunkte.

Option: Bei Wunsch aller Parteien kann ein 1-Satz-Spiel um den Platz 3 gespielt werden.

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